Wie ich lerne, mich abzugrenzen?

Sich abzugrenzen bedeutet für mich nicht, andere zurückzuweisen, sondern gut für mich selbst zu sorgen. Lange fiel es mir schwer, „Nein“ zu sagen. Heute weiß ich: Nur wenn ich meine eigenen Grenzen achte, kann ich langfristig für andere da sein.

Warum Abgrenzung wichtig ist

Gesunde Grenzen helfen dabei, die eigene Energie zu schützen, Stress zu reduzieren und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Technik 1: Die STOPP-Methode

  • Stoppen: Nicht sofort reagieren.
  • Tief durchatmen: Einen Moment zur Ruhe kommen.
  • Beobachten: Sich fragen: Was brauche ich gerade?
  • Passend entscheiden: Erst dann bewusst mit Ja oder Nein antworten.

Schon ein kurzer Moment des Innehaltens hilft, klarere Entscheidungen zu treffen.

Technik 2: Der innere Schutzkreis

Stelle dir einen Kreis um dich vor, der deine persönlichen Grenzen symbolisiert. Alles, was dir guttut, darf hinein. Alles, was dir Energie raubt oder deine Grenzen überschreitet, bleibt außerhalb. Diese Visualisierung unterstützt dabei, in herausfordernden Situationen bei sich zu bleiben.

Gedanken bewusst steuern

Unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle und unser Verhalten. Belastende Überzeugungen wie „Ich muss es allen recht machen“ lassen sich bewusst hinterfragen und durch hilfreichere Gedanken ersetzen, zum Beispiel: „Ich darf auf meine Bedürfnisse achten“ oder „Ein Nein zu anderen ist oft ein Ja zu mir selbst.“

Fazit

Abgrenzung ist ein Lernprozess. Jeder kleine Schritt stärkt das Selbstvertrauen und hilft dabei, achtsam mit der eigenen Energie umzugehen. Grenzen zu setzen ist kein Egoismus, sondern ein wichtiger Teil der Selbstfürsorge.

Du möchtest dich ab sofort mehr abgrenzen und mehr auf dich schauen? Vereinbare gerne heute noch dein unverbindliches Beratungsgespräch.

Ich freue mich, mit dir deine gesetzten Ziele gemeinsam zu erreichen.

Herzliche Grüße

Stefanie Bitsch